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Angeschaut: Blazing Chrome

Entwickler Joymasher arbeitet derzeit an „Blazing Chrome“. Die Macher lassen sich bei der Entwicklung von Klassikern wie „Contra“ und „Metal Slug“ inspirieren. Im Rahmen der gamescom 2018 haben wir einen Blick auf den Action-Plattformer „Blazing Chrome“ geworfen.

In „Blazing Chrome“ regiert ein repressives Regime von Computern die Erde, während die Menschen entbehrlich sind und ohne Macht, Prestige oder Status unter ihren Maschinenoberherren leiden. Als eine kleine Gruppe von Rebellen beschließt, ihre Unterdrücker zu stürzen, kommt es zu schweren Verlusten, bei denen das Verschrotten von Robotern und mit mächtigen Waffen das Einzige ist, was zwischen den Rebellen und ihrer Freiheit steht.

„Blazing Chrome“ bietet zwei spielbare Charaktere. Mavra, eine Widerstandssoldatin, und Doyle, ein Roboter, ballern sich über den Bildschirm. Direkt nach dem Start des Spiels entfaltete sich ein nostalgisches Gefühl. Das lag einerseits an der schicken 2D-Retro-Optik, andererseits an dem bekannten „Run ’n‘ Gun“-Gameplay der 1990er Jahre. So laufen wir strikt von links nach rechts und schießen uns mit dem Charakter der Wahl durch die auftauchenden Gegner. Dies wird zum Teil zu einer echten Herausforderung, da eine einzige Kugel bereits für das Ableben der Charaktere sorgt. Im fertigen Spiel sollen unterschiedliche Schwierigkeitsgrade zur Auswahl stehen. Selbst ein „Hardcore-Modus“ soll für die hartgesottenden Spieler den Weg in das Spiel finden. Der Unterschied liegt beispielsweise an den Checkpoints, die innerhalb der Level verteilt sind sowie an der Anzahl der Leben, die einen zur Verfügung stehen.

Zum Glück stehen uns verschiedene Waffen zur Auswahl, die mit Hilfe von „Power Up“-Kisten eingesammelt werden. Die Waffen reichen von einem Granatwerfer bis hin zu einer sehr coolen Elektropeitsche, die man mit dem Analog-Stick in alle Richtungen schwingen kann. Aber auch Fahrzeuge stehen den digitalen Helden in „Blazing Chrome“ für eine kurze Zeit zur Verfügung. Schließlich soll man die Bossgegner, die ordentlich austeilen, nicht so einfach kleinkriegen.

Das volle Potential von „Blazing Chrome“ entfaltet sich allerdings im kooperativen Modus. Das Spiel passt sich dementsprechend an, sodass noch mehr Gegner den Bildschirm fluten. Noch ist nicht klar, ob das Spiel einen kooperativen Online-Modus erhalten wird. Für ein weiteres Retro-Feeling sorgt der Soundtrack des Spiels, der aus der Feder des Komponisten Dominic Ninmark stammt. Die Stücke erinnern ebenfalls an die gute alte Zeit der „Run ’n‘ Gun“-Spiele.

„Blazing Chrome“ erscheint im Verlauf des nächsten Jahres für den PC. Ob es der Titel auch auf die Konsolen schaffen wird, konnten die Entwickler uns noch nicht verraten.

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