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Angeschaut: GRIP: Combat Racing

„GRIP: Combat Racing“ ist ein Rennspiel, das von den „Rollcage“-Spielen der 90er Jahre inspiriert wurde. Während das Spiel sich derzeit in der Early Access-Phase auf Steam befindet, hatten wir im Rahmen der gamescom 2018 die Möglichkeit, selbst eine Runde zu spielen. Die Vollversion des Spiels soll am 6. November für Xbox One, PlayStation 4, Nintendo Switch und PC erscheinen. Neben 15 individualisierbaren Fahrzeugen, gibt es zum Release auch 22 Strecken. Weitere Strecken erscheinen als kostenlose DLCs.

Wired Productions und Entwickler Caged Element legen bei „GRIP: Combat Racing“ den Fokus auf Geschwindigkeit und Action. Letzteres zeigt sich nicht nur bei den Waffen, mit denen man seiner Konkurrenz eins auswischen kann, sondern auch auf den verschiedenen Rennstrecken. Dort fährt man nicht nur am Boden, sondern auch an den Wänden und Decken fahren. Dies ermöglicht das futuristische Design der Fahrzeuge.

Während des Spiels ist uns aufgefallen, dass Streckenkenntnisse ein wichtiger Faktor sind. Unter anderem sind die Boost-Plattformen und Power-Ups, die einem Waffen und Schilde geben, auf manchen Strecken nicht besonders gut sichtbar. Diese einzusammeln wird umso schwieriger, je schneller man fährt. Hinzu gibt es auf den Strecken mehrere Hindernisse. Gerade die kleinen Felsen oder andere feste Objekte verursachen kompletten Kontrollverlust über das Fahrzeug.

Dadurch schafft es „GRIP: Combat Racing“ aber ein Erfolgsgefühl zu vermitteln, je mehr man spielt und die Strecken kennt. Dies entsteht unter anderem dadurch, dass man die Strecke besonders „flüssig“ fährt und neue Geschwindigkeitsrekorde aufstellt. Die Umsetzung der Geschwindigkeit ist gut gelungen. Während man als Anfänger meist zwischen 300 und 400 km/h schnell ist, kommt man mit Übung auf über 1000 km/h und merkt eindeutig die hohe Geschwindigkeit.

Im Bereich Power-Ups gibt es die üblichen Waffen und Schilde. Neben Maschinengewehren und Raketen gibt es auch die Fähigkeit, die Zeit für die Gegner zu verlangsamen. Diese Fähigkeit variiert je nach Position. Das Fahrzeug auf dem ersten Platz wird mehr davon getroffen, als die Fahrer auf Position fünf oder sechs. Durch dieses Balancing behält jedes Fahrzeug, sofern alle auf dem gleichen Niveau fahren, die Chance auf den Sieg.

Auf der gamescom 2018 haben wir eine Konsolen-Version des Titels gespielt. Dabei handelte es sich noch um eine sich in der Entwicklung befindenden Version. Daher sind folgende Aussagen mit bedacht zu verstehen: Wir haben „GRIP: Combat Racing“ unter anderem im Splitscreen mit drei weiteren Spielern gespielt. Dort kam es leider zu Performance-Einbrüchen. Hinzu steht noch nicht fest, ob die Konsolen-Version auch einen 10-Spieler Online-Modus erhält, wie aktuell geworben wird. Nach Aussagen des Entwicklers könnte die Anzahl der Spieler auf acht reduziert werden.

„GRIP: Combat Racing“ ist zwar grafisch nicht gerade fortschrittlich, doch der wichtige Teil, das Gameplay, macht einen soliden Eindruck. Für Konsolen-Spieler gilt abzuwarten, welche Unterschiede es im Gegensatz zur PC-Version geben wird. Zum Beispiel bietet die Nintendo Switch-Version einen Zwei-Spieler-Splitscreen, während auf PC, PS4 und Xbox One bis zu vier Spieler im Splitscreen spielen können.

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