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Angeschaut: The Sinking City

Wir hatten auf der gamescom 2018 die Gelegenheit, uns das Spiel „The Sinking City“ des Entwicklers Frogwares anzuschauen. Präsentiert wurde uns eine Mission aus der Alpha-Version des Spiels.

Der Schauplatz von „The Sinking City“ ist die fiktive Stadt Oakmont. Eine heimgesuchte Stadt, die von dem Rest der Welt isoliert ist. Hier schlüpfen wir in die Rolle des Protagonisten Charles Winfield Reed. Geplagt von Visionen und auf der Suche nach der Erlösung von seinem schleichenden Wahnsinn, muss Charles einen kosmischen Horror enthüllen, der die Welt bedroht.

Die Demo, die uns präsentiert wurde, schickt uns direkt auf eine kleine Mission namens „Silence is Golden“. Joy, eine Bibliothekarin, bittet Charles um Hilfe. Schnell wird klar, warum die Mission so benannt wurde. Joy steht direkt vor dem Protagonisten – samt einem zugenähten Mund. In ihrem Apartment ist eine unbekannte Frau eingebrochen. Charles muss herausfinden, wer sie ist und was ihre Motive sind.

Der Weg zum Apartment von Joy führt direkt durch die Straßen durch Oakmont, die teilweise überflutet sind. Mit der Hilfe eines Bootes kann man über das Gewässer fahren. Nach einer kleinen Reise durch die offene Welt findet sich Charles in dem Apartment von Joy wieder. Dort angekommen fängt er direkt mit seiner Untersuchung zu der unbekannten Frau an. Gegenstände, mit denen Charles interagieren kann, werden in der Nähe hervorgehoben. Etliche Hinweise geben nicht nur mehr über die unbekannte Frau preis, sondern enthüllen auch die Hintergrundgeschichte um Joy. Einst war sie eine erfolgreiche Sängerin, die ihre Stimme verlor. Im Verlauf der Untersuchen sieht man auch, wie es um den mentalen Zustand von Charles bestimmt ist. Das erste Mal können wir einen Blick auf seine schrecklichen Visionen werfen, bevor er die Untersuchung fortsetzt.

Doch Charles hat durch seine Visionen eine Fähigkeit erhalten, mit dessen Hilfe er Dinge aus der Vergangenheit sehen und hören kann. Innerhalb dieser Vision tauchen Punkte im Apartment auf, mit denen Charles interagieren kann. Er hört und sieht die Geschehnisse, die sich in Joys Abwesenheit zugetragen haben. Hier kommt ein kleines Minispiel zum Einsatz, das die Untersuchung abschließt. Charles muss die Ereignisse in der richtigen Reihenfolge ordnen. Anschließend kann er den gesamten Vorfall sehen und seine Ermittlungen fortführen. Die Entwickler präsentierten uns nur eine Art, den Fall zu lösen. Im fertigen Spiel soll es mehrere Wege geben, um an das Ziel zu gelangen.

In „The Sinking City“ geht es auch actionreicher zur Sache. Im weiteren Verlauf der Demonstration gab es eine Begegnung mit diversen Kreaturen zu sehen. Charles hat diverse Feuerwaffen zur Verfügung, um die Kreaturen zurück in das Jenseits zu schicken, die mit der mysteriösen Flut kamen. Zwar ist „The Sinking City“ von den Werken des amerikanischen Schriftstellers H.P. Lovecraft inspiriert, jedoch stammen nicht alle Kreaturen aus seinen Werken, wie Frogwares anmerkte.

In der Alpha-Version von „The Sinking City“ wirkten die Straßen bislang nicht sehr lebendig. Jedoch soll sich dieser Umstand laut Frogwares noch ändern. So sollen Kreaturen im Wasser und mehr Menschen auf der Straße zu sehen sein. Insgesamt präsentierte sich „The Sinking City“ bereits in der gezeigten Alpha-Version als düsteres und atmosphärisches Spiel. Erreicht wird diese bedrückende Stimmung unter anderem durch eine dunkle Farbpalette. Das dynamische Wetter und der Tag-Nacht-Zyklus tragen ebenfalls zur düsteren Atmosphäre bei, die „The Sinking City“ versprüht.

Die Veröffentlichung des Spiels soll am 21. März 2018 erfolgen. Versorgt werden die Plattformen PC, Xbox One und PlayStation 4.

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